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Bayerisches Zentrum für Batterietechnik (BayBatt)

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Digitalisierung und Automatisierung für nachhaltige Batterien

24.07.2026

Frank Döpper

Der Lehrstuhl für Umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayeuth, geleitet von BayBatt-Mitglied Prof. Dr.-Ing. Frank Döpper, beteiligt sich an einem neuen, zukunftsweisenden Forschungsprojekt zur nachhaltigen Nutzung von Batterien. Im Projekt „DigiBattCycle – Digitalisierung und Automatisierung in der Batterieaufarbeitung für eine kreislauforientierte Wertschöpfung“ untersuchen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wie gebrauchte Batterien effizienter wiederaufgearbeitet und in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden können. Das Projekt reagiert dabei auf eine zentrale Herausforderung der Energiewende: die Anzahl defekter Batteriesysteme.

Ziel von DigiBattCycle ist die Entwicklung einer skalierbaren, digital unterstützten und sicherheitsoptimierten Prozesskette für das sogenannte Remanufacturing von Batterien. Dieser Ansatz verlängert die Lebensdauer von Batteriesystemen und reduziert sowohl den Ressourcenverbrauch als auch die CO₂-Emissionen im Vergleich zur Neuproduktion erheblich. Aktuell ist die Wiederaufarbeitung von Batterien stark durch manuelle Arbeit, geringe digitale Vernetzung und begrenzte Skalierbarkeit geprägt. Das Projekt setzt genau hier an und entwickelt innovative Lösungen zur Automatisierung, Digitalisierung und Prozessoptimierung der Batterieaufarbeitung.

Die Universität Bayreuth hat innerhalb des Konsortiums eine führende Rolle und koordiniert das Projekt. Zu ihren Hauptaufgaben gehören die Analyse bestehender Wiederaufbereitungsprozesse und die Ermittlung von Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung. Auf der Grundlage dieser Erkenntnisse wird das Team ein skalierbares Automatisierungskonzept entwickeln und einen mit einem Robotersystem ausgestatteten Labordemonstrator aufbauen. Darüber hinaus werden Datenschnittstellen für die internationale Vernetzung implementiert.

Zur internationalen Validierung werden zwei miteinander vernetzte Demonstrationsanlagen in Deutschland und Südkorea genutzt, um die Übertragbarkeit der entwickelten Lösungen unter unterschiedlichen Rahmenbedingungen zu bewerten.

„Unser Projekt sorgt dafür, dass Produkt- und Materialkreisläufe geschlossen werden. Dadurch wird nicht nur Abfall reduziert, sondern auch die europäische Rohstoffsouveränität gestärkt“, sagt Gregor Ohnemüller, Akademischer Rat und Gruppenleiter am Lehrstuhl für Umweltgerechte Produktionstechnik der Universität Bayreuth. Mit DigiBattCycle leistet die Universität Bayreuth einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Kreislaufwirtschaft und zur Zukunft der Elektromobilität.

 Lesen Sie die gesamte Pressemitteilung der Universität Bayreuth hier.

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